schmerzen in der schulterpartie
Bundesweite Frage von Sandra vom 08.03.2010
Können Sie mir sagen, was das sein kann und was ich dagegen tun kann?
Hallo Sandra,
hast Du schon einmal was von der Neuen Medizin gehört?
Die Schulmedizin wird Dir bei der Ursache höchstwahrscheinlich nicht helfen können.
Falls du in einer Welt von krankmachenden Viren und Bakterien lebst, sind diese Fragen vielleicht dumm und unberechtigt. Bist Du an Neuem interessiert?
Hattest du einen Selbstwerteinbruch ? Wurdest Du ungerecht behandelt?
Hat Dir jemand Dein Lebenswerk zerstört?
Hattest Du in der Vergangenheit Familienprobleme?
Es gäbe sicherlich noch mehr zu fragen. Falls Dich die Fragen zu Nachdenken anregen
kannst du ja auch einmal auf die Seite neue-mediz.in/ gehen, und Dir diesen Film ansehen. Achtung über 4 Stunden - entweder Du bist begeistert, oder Du sagst: so ein Schmarrn. Vielleicht kann Dir das weiterhelfen.
Grüße, Peter
hallo sandra,
ich kann und möchte nichts zur diagnose sagen. aber ich würde auch den osteopathen empfehlen. hatte die letzten jahre unterschiedlichste beschwerden, die die schulmedizin falsch oder lediglich die sympthome behandelte. die osteopathie hat unglaublich gute ergebnisse gebracht. wenn´s ein guteR osteopathIN ist.
viel erfolg!
Das klingt so, als wäre "nur" ein Muskel das Problem. In Ihrem Fall am ehesten der Trapez-Muskel, auch Kapuzenmuskel genannt. Er verläuft vom Rand des Hinterkopfs am Rücken entlang nach unten und geht dann mit einzelnen Fasern in den breiten Rückenmuskel (Latissimus) über. Der Trapezius verbindet alle Burstwirbel, Halswirbel miteinander und zieht zum Schulterblatt und Schlüsselbein.
Bilden sich Triggerpunkte (Verhärtungen, welche schlecht durchblutet werden) im Muskel, so werden diese dafür sorgen, dass der Muskel sich nicht mehr ganz entspannen kann, bzw. nach "normaler" Behandlung schnell wieder verspannt. Die Schmerzen liegen im Verlauf des Muskels.
Meine Erfahrung zeigt, dass eine manuelle Behandlung, wie Osteopathie, Triggerpunkt-behandlung, Rolfing, wesentlich besser und vor allem nachhaltiger wirkt.
Muskelrelaxanzien (Medikamente zur Entspannung), Schmerzmittel und Entzündungshemmer/Spritzen sind (in meiner Praxis) höchstens dritte Wahl und sollten möglichst selten eingesetzt werden.
Dass das Einrenken erstmal Erfolg hatte, liegt daran, dass eine Verkürzung des Trapezius nur auf EINER Seite die Halswirbel etwas zur Gegenseite dreht(bei Ihnen rechts). Somit können diese nicht frei nach links drehen. Durch Einrenken werden die verdrehten Wirbel in die normale Position "hineingezwungen", der Muskel bleibt jedoch verspannt und beginnt nun wieder die Wirbel seitlich zu verdrehen...
Mein Tipp: Bewegen Sie sich trotz des Problems so gut es geht im schmerzfreien/-armen Bereich und nehmen Sie nicht ausschließlich eine Schonhaltung ein. Sie sollten in jedem Fall einen manuell arbeitenden Therapeut finden (eher kein Orthopäde) wie zB. Osteopath/Physio mit Fortbildung, Rolfer. Auch, dass eine darunter versteckt liegende Ursache gefunden werden kann (Gallenblase oder Magen als Ursache für die Muskel/Schulterverspannung).
Hier habe ich Bilder aus dem Netz zu besagtem Muskel verlinkt.
Mit herzlichem Gruß
Manu
Bild des Trapez-Muskels -> neckpainsupport.typepad.com/.a...
Bild von sogenanntem Triggerpunkt auf dem Trapezius-Muskel -> www.realbodywork.com/learn/nec...
Inwieweit Osteopathie der Schulter helfen kann -> www.heilpraxxis.de/osteopathie
